
Sich in einem Meeting auf Englisch aktiv zu beteiligen, ist für viele alles andere als leicht.
Und wenn man genau hinhört, fällt schnell etwas auf: Es sind immer die gleichen Sätze, die gesagt werden.
„I think …“
„I have no problem with that …“
Nicht falsch – aber auch nicht besonders souverän.
Und vor allem: wenig kreativ, wenig differenziert, wenig wirkungsvoll.
Dazu kommt: Manche sagen gar nichts. Nicht, weil sie nichts zu sagen hätten, sondern weil die passenden Worte fehlen. Die Gedanken sind da – die englische Formulierung nicht.
Die gute Nachricht: Für viele typische Meeting-Situationen braucht es keine komplizierten Konstruktionen, sondern die richtigen, gut platzierten Sätze. Hier kommen fünf Profi-Hacks, die sofort helfen.
„In my opinion“ ist einer der meistverwendeten – und oft falsch gebrauchten – Sätze.
Viele sagen sogar: on my opinion.
Eleganter und natürlicher klingt:
? The way I see it …
Der Satz wirkt reflektiert, ruhig und professionell.
Er lädt zum Austausch ein, ohne belehrend zu wirken – ideal für Meetings auf Augenhöhe.
Präsentationen oder Ergebnisvorstellungen geraten auf Englisch oft holprig, weil die Einleitung fehlt.
Statt direkt loszulegen, hilft dieser Satz:
? Let me walk you through the presentation / the results.
Er signalisiert Struktur, Führung und Klarheit.
Und er verschafft Ihnen einen souveränen Einstieg – gerade dann, wenn Nervosität im Spiel ist.
Nicht jedes Wortbeitrag muss Zustimmung oder Widerspruch sein.
Manchmal möchte man einfach zeigen, dass man zuhört und den Gedankengang versteht.
? I see your point.
Dieser Satz ist Gold wert.
Er schafft Verbindung, ohne sich festzulegen – und öffnet die Tür für eine differenzierte Antwort.
Viele trauen sich nicht, klar Stellung zu beziehen – vor allem auf Englisch. Dabei hilft eine einfache, saubere Formulierung:
? I’m with you on this.
? I’m not with you on this.
Kurz, klar, professionell.
Besonders wichtig: on this – nicht with on this.
So wird Haltung sichtbar, ohne aggressiv zu wirken.
Meetings ziehen sich – auf Deutsch wie auf Englisch.
Wer den richtigen Moment erkennt, kann mit einem Satz für einen runden Abschluss sorgen:
? Let’s call it a day.
Locker, idiomatisch, sehr gängig.
Und ein schöner Beweis dafür, dass souveränes Englisch auch Leichtigkeit haben darf.
Niemand erwartet perfektes Englisch.
Aber es darf auch mal ein bisschen Abwechslung sein. Wetten, dass der eine oder andere Kolleg/In beeindruckt sein wird.
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