Sprachenzentrum Schäfer

Onlinekurse hier buchen

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In unserem Blog behandeln wir aktuelle Themen, die unsere Kunden immer wieder an uns herantragen. Wir würden gerne tiefer gehende Informationen für alle Interessierten zur Verfügung stellen und freuen uns über Kommentare und Denkanstöße.



Hier möchten wir Ihnen gern unsere Erfahrungen mitteilen, wenn es um das Unterrichten von technischem Englisch geht. Bei Vorgesprächen mit unseren Kunden lautet die häufigste Antwort auf die Frage, worauf wir das Augenmerk im Kurs legen sollen, dass die Mitarbeiter das Fachvokabular erlernen sollen/möchten. Oftmals stellen wir als Kursleiter dann aber fest, dass die Verwendung der einzelnen Vokabeln nicht das Problem ist, sondern die dazugehörigen technischen Prozesse zu beschreiben. Die Mitarbeiter kennen ihre Produkte, aber können die Abläufe nicht beschreiben und kommen ins Schleudern, wenn ihnen eine Vokabel fehlt. Natürlich wird, wie sehr häufig, bei der Beschreibung von Prozessen auch wörtlich vom Deutschen übersetzt.

Unser Ansatz ist es daher Wege aufzuzeigen diese technischen Zusammenhänge zu beschreiben. Im Folgenden wollen wir Ihnen ein paar Beispiele aufzeigen:

Beispiel aus dem technischen Einkauf
Eine Mitarbeiterin im technischen Einkauf möchte ein Produkt reklamieren, da die Abmessungen bei der letzten Charge nicht der Spezifikation entsprachen. Sie weiß aber nicht, wie sie die Maße korrekt wiedergibt: 50cm x 40cm. Während man im Deutschen ‚mal‘ sagt, wird im Englischen ‚by‘ verwendet: 50 by 40 cm



Beispiele aus der Produktion

1. Einem Kunden eine Maschine erklären
Die Firma möchte ihrem Kunden erklären, wie die Maschine funktioniert. Hier ist technische Verben gefragt, die nicht so schwer erlernbar sind, aber oft nicht sofort im aktiven Wortschatz parat sind:

  • to clamp - etwas abklemmen/einspannen
  • to drill – bohren
  • to cut – schneiden
  • to lower - tiefer legen
  • to turn – drehen
  • to inspect - inspizieren und so weiter

Zusätzlich wird die Verwendung des Passivs gebraucht, was es zusätzlich komplizierter macht:

  • The workpiece is clamped into the lathe
  • The PET bottles are shredded
  • The final products are inspected
  • Der Rohling wird in die Drehbank eingespannt
  • Die PET Flaschen werden geschreddert
  • Die Endprodukte werden inspiziert

2. Ein Ersatzteil beim Lieferanten bestellen
Eine Maschine ist defekt und man möchte erklären, welches Ersatzteil man braucht. Hier muss man beschreiben können, an welcher Stelle in der Maschine etwas kaputt ist um Ersatz zu bestellen.

Hierfür benötigt man die Kombination eines grundsätzlichen, technischen Wortschatzes wie z.B.:

  • belt (Riemen)
  • gauge (Messgerät)
  • valve (Ventil)
  • hose (Schlauch)
  • tube (Rohr) und so weiter

Dies wird in Kombination mit Präpositionen des Ortes verwendet:

  • behind (hinter)
  • in front of (vor)
  • under (unterhalb)
  • above (oberhalb)
    • The rod under the valve is broken. We need a spare part for that
    • Die Stange unterhalb des Ventils ist kaputt gegangen. Wir brauchen hierfür ein Ersatzteil.

Es ist essenziell wichtig, dass wir als Kursleiter den Kontext kennen und sehen, und den Teilnehmern ein breites Spektrum an Know-How auf den Weg mitgeben können. Die einzelnen Vokabeln helfen allein nicht weiter. Der technische Sachverhalt muss möglichst systematisch aufgearbeitet werden, damit die Teilnehmenden im Arbeitsalltag gut gerüstet sind.


Wir bieten regelmäßig Onlinetrainings im Bereich „Technical English“ an. Schauen Sie gerne nach den nächsten Terminen.


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Heute möchten wir Sie auf unsere persönliche Reise durch die „Krise“ mitnehmen, die viele in den letzten Wochen und Monaten durchlebt haben. Die Vor - und Nachteile des Online-Unterrichtes möchten wir hier gerne erläutern und persönliche Einblicke unserer Mitarbeiter geben.

Als es für uns alle hieß, dass durch die Corona-Pandemie und das daraus resultierende Kontaktverbot und den Mindestabstand kein Präsenzunterricht mehr stattfinden könne, gingen uns allen tausende Gedanken durch den Kopf. Zuerst waren wir sehr niedergeschmettert, da uns bewusst wurde, dass wir unser täglich Brot nicht mehr so verdienen konnten, wie wir es gewohnt waren. Den ein- oder anderen plagten sogar Existenzängste.
Bereits lange waren wir drauf und dran mehr Zeit zu investieren, um uns fit zu machen für sogenannten Online-Unterricht. Aber der letzte Antrieb fehlte, da die Notwendigkeit nicht gegeben war. Aber dann begannen wir zu erkennen, dass diese Krise auch eine große Chance für uns werden könnte. So befassten sich alle Mitarbeiter des Sprachenzentrums Schäfer mit den notwenigen Tools und Anwendungen, mit denen man solch einen Online-Unterricht durchführen kann. Samstage wurden dazu aufgebracht gemeinsam zu trainieren und sich mit den ganzen Möglichkeiten, die das Tool so anbot, vertraut zu machen. Schließlich wollten wir unseren Unterricht für die Teilnehmer lehrreich und interessant gestalten.
Nach und nach stiegen immer mehr unserer Kunden auf die neue Unterrichtsart um und der Online-Unterricht war plötzlich Tagesgeschäft. Hierfür sind wir unseren teils langjährigen Kunden sehr dankbar.

Doch welche Vorteile & Nachteile bringt solch eine Art Unterricht mit sich? Was für Punkte gilt es zu beachten? Zunächst werden nun die positiven Seiten beschrieben.

  • Wir sind froh, dass es überhaupt weiterging und uns die Möglichkeit gegeben wurde, weiter zu arbeiten. Wenn man den Unterricht gut vorbereitet, kann man im Grunde genommen genauso gut Wissen vermitteln wie beim Präsenzunterricht. Es ist allerdings hilfreich, dass man das Material, was man behandeln möchte, den Teilnehmern vorab zukommen lässt, so dass man keine Zeit verliert.
  • Einzelunterricht klappte bei allen Lehrenden sehr gut, da man wirklich fokussiert arbeiten kann. Er ist dem Präsenzunterricht sehr ähnlich.
  • Da beim Online-Unterrichten die Gruppen oft eher kleiner sind als im Präsenzunterricht, war eine Kollegin sehr froh über diese Pandemie bedingte Umstellung: „Ich war schon lange ein Online-Unterricht Enthusiast und habe mich riesig gefreut, dass diese Art des Unterrichtens nun an der Tagesordnung stand. Ich habe das Gefühl, den Teilnehmern näher zu sein als sonst. Selbst die Teilnehmer sind begeistert darüber, wie gut es klappt. Sogar während des Urlaubs hat einer meiner Teilnehmer am Unterricht teilgenommen, weil es solch einen Spaß macht.“
  • Online-Unterricht verläuft meist fokussierter und es wird nicht so leicht Zeit „vertrödelt“.
  • Man kann sich ein schönes Plätzchen Zuhause suchen und fühlt sich als Teilnehmer vielleicht sogar wohler als im Unterrichtsraum.
  • Über unsere Lernplattform ILIAS können die Kursteilnehmer sich die Aufgaben und Übungen selbstständig organisieren und darüber abgeben. ILIAS bietet außerdem die Möglichkeit, dass die Teilnehmer Übungen machen und sich selbst kontrollieren können. Übungen mit Selbstkontrolle können den Kursteilnehmern auch über andere Quellen im Internet zugänglich gemacht werden. Für Grammatikübungen erhalten die KT entsprechende Links zu Seiten, wo sie selbstständig üben können und sofort das Ergebnis erhalten. Die Zeit fürs Checken entfällt im Unterricht und kann anderweitig genutzt werden.

Jedoch gibt es beim Online Training auch negative Aspekte, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

  • Als Team mussten wir viel Zeit aufwenden, um Arbeitsmaterialien von Präsenzunterricht auf online umzustellen. Teilweise sind verfügbare E-Books (gerade ältere, aber etablierte Bücher) nicht interaktiv, sondern lediglich eine digitale Kopie des Buches.
  • Sich mit der Technik vertraut zu machen kostet Zeit und Nerven, gerade wenn Kursteilnehmer und Kursleiterinnen sich selbst nicht so gut damit auskennen. Die Teilnehmer mussten vor allem über ihren Schatten springen, denn das Einwählen kostet Überwindung.
  • Einige Firmen verfügen nicht über ausreichende Internet-Kapazität, um ihren Mitarbeitern die geeigneten Mittel für den Online-Unterricht bereitzustellen. Wenn Mitarbeiter im Homeoffice sind, muss teilweise auf die Kamera verzichtet werden, wodurch uns als Lehrenden die Gestik und Mimik fehlt.
  • Im Präsenzunterricht ist es zudem leichter, schüchterne Teilnehmer zu ermuntern und deren offene Fragen zu klären.
  • Miteinander Lachen ist online seltener geworden, da es oftmals zu Überlappungen beim Sprechen kommt und die Teilnehmer dann lieber nichts sagen, bevor sie ihre Äußerung mehrmals wiederholen müssen.
  • Generell gesprochen gestaltet sich der Unterricht fokussierter. Teilnehmer müssen direkt angesprochen werden. Eine spontane Diskussion kommt seltener zustande.

Zum Ende hin möchten wir hier noch einen Fall einer Mitarbeiterin schildern:

„Ich hatte eine ganz schwierige Situation mit einer neuen Gruppe, die ich erstmals unterrichten sollte. Und dann direkt online! Es waren 14 Schüler anwesend! Die meisten von ihnen hatten ihre Kamera ausgeschaltet und hatten sich Benutzernamen gegeben, die nur aus einem Buchstaben bestanden, was für mich gar keinen Sinn ergab. Diese erste Unterrichtsstunde war eine echte Herausforderung. Mit der Zeit nach mehreren Stunden mit einer durchschnittlichen Teilnahme von 7-8 Personen begann ich, die Namen mit Gesichtern und Stimmen zu verknüpfen und so wurden die Dinge einfacher. Allerdings kann man die Teilnehmer online nicht in Kleingruppen einteilen, wie man das im Präsenzunterricht machen kann. Somit ist meiner Meinung nach eine Gruppe von 8 Teilnehmern die maximal mögliche Anzahl um noch erfolgreich online unterrichten zu können“.

In Rücksprache mit unseren Teilnehmern würden viele eine Mischung aus Online- und Präsenzunterricht begrüßen, da es ihnen viel mehr Flexibilität gibt. Auch für uns als Lehrende ist der Online-Unterricht eine tolle Möglichkeit. Uns erleichtert es manchmal eine lange Anfahrt und wir lernen auch immer dazu. Egal wie – Hauptsache wir können und dürfen unserem Beruf und unserer Passion nachgehen. Wir finden immer eine maßgeschneiderte Lösung. Wir sind uns sicher, dass wir mit unserer Flexibilität und unserem neu gewonnenem Know-how eine gute Wahl für Sie sind.

Wir sind jederzeit offen für Feedback, Anregungen und Ideen. Sprechen Sie uns einfach an :)


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Wenn es um die richtige Art des Lernens und Erlernens einer Sprache geht, gehen die Meinungen auseinander. Für viele ist eine kontinuierliche, regelmäßige Sprachpraxis die perfekte Art sich zu verbessern. Manch andere bevorzugen themenspezifische Workshops, wo innerhalb weniger Tage oder Termine ganz intensiv geübt wird.

Wenn man sich für eine der Varianten entscheiden möchte, gibt es einige Aspekte zu beachten:
  • Soll es ein Einzel- oder Gruppenunterricht werden?
  • Welcher Lerntyp ist/welche Lerntypen sind vertreten (hier können Sie herausfinden, welcher Lerntyp Sie sind)


Nun werden zuerst die Vorzüge von regelmäßigen Kursen dargestellt. Diese Art des Unterrichtens ist sehr nachhaltig, es gibt einen stetigen Lernfortschritt und ist vor allem für Anfänger gut geeignet und für Teilnehmer/Innen, die die besten Lernergebnisse mit regelmäßigen Impulsen erzielen. Die Lehrenden haben genug Zeit, um auf jeden einzelnen Teilnehmer einzugehen, wodurch sich die meisten Teilnehmer auch sehr wohl, verstanden und unterstützt fühlen. Einzelne Themen können je nach Fähigkeiten der Gruppe schneller oder langsamer behandelt werden.

Zeitlich begrenzte Workshops oder Intensivkurse hingegen setzen im Gegensatz dazu einen punktuellen Reiz. Sie sind für Teilnehmer geeignet, die eine schnelle Auffassungsgabe haben und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Man muss weniger Zeit einplanen, vor allem muss man nicht für längere Zeit einen Termin in seinem Kalender für den Kurs blocken. Somit sind vielbeschäftigte Teilnehmer hier besonders angesprochen, da dieses Zeitfenster für sie realisierbar ist. Für Firmen ist ggf. nur ein niedrigeres Budget notwendig und sie empfinden diese Form der Kurse als zielgerichteter.

Als Sprachschule gibt es für uns nicht die einzig wahre Lösung, sondern wir sehen es als unseren Job an aus den jeweiligen Gegebenheiten ein sinnvolles Konzept zu erstellen.

Aus der Kategorie zeitlich begrenzte Workshops bieten wir aktuell unsere „Coffee Break Conversations“ an. Es ist für alle gedacht, die hauptsächlich sprechen und in der Sprache drinbleiben möchten. Dabei wird viel neues Vokabular erlernt und der aktive Wortschatz wird angekurbelt. Es ist ein toller Einstieg in das Vertiefen einer Fremdsprache und macht garantiert Spaß! Schauen Sie gerne hier nach den nächsten Terminen

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D A N K E

Heute möchten wir einfach mal DANKE sagen. Seitdem das Coronavirus ausgebrochen ist, mussten wir schnell reagieren und haben viele unserer Kurse auf Online-Angebote umgestellt. Dabei haben wir versucht, immer ein bereits in der jeweiligen Firma vorhandenes System zu verwenden. Wir bedanken uns bei allen Kunden, die so flexibel auf diese Veränderung reagiert haben und uns die Möglichkeit gegeben haben, weiter arbeiten zu dürfen. Flexibilität ist in dieser Zeit ein wichtiges Schlagwort. Nicht nur unsere langjährigen Kunden haben diese bewiesen, indem sie ihre Teams in Schichten eingeteilt haben, damit nicht alle zur selben Zeit vor Ort sind. Auch wir haben in den letzten Wochen neue Ideen entwickelt, um unsere Kunden weiter unterrichten zu können. Das Online-Unterrichten will auch erst einmal gelernt sein. Alle Kolleginnen wurden gezielt darauf geschult und wir haben Lösungen gesucht und gefunden, wie man beispielsweise Hörverstehensübungen und Videos einsetzen kann, damit sich der Ton auch mit überträgt. Gerne schicken wir den Teilnehmern auf Wunsch Aufgaben per Mail zu oder stellen sie auf unserer Lernplattform zur Verfügung.

Wir sind froh und stolz zugleich, dass wir auf Sie zählen dürfen und mit Ihnen Neues entdeckt haben.

Ihr Sprachenzentrum Schäfer

[» Hier geht es zu den Online-Trainings]

Viele können das Wort Corona nicht mehr lesen, hören und aussprechen – das neuartige Virus beherrscht derzeit die Schlagzeilen und ist bei vielen das Gesprächsthema Nummer eins. Auch in der Berufswelt stellt das Grippevirus einiges auf den Kopf. Auslandsaufenthalte werden abgesagt, Meetings vertagt und Home-Office angeordnet.

Wenn man Kontakt zu englischsprachigen Partnern hat ist es folglich gut, wenn man ein paar grundlegende Vokabeln zum Thema Corona parat hat, um bei Gesprächen mitmischen zu können.

Wir haben für Sie unsere TOP 10 Vokabeln aufgelistet, damit Sie gewappnet sind:
  • Coronavirus – coronavirus or Covid-19
  • sich infizieren – to infect oneself
  • Infektionsschutz – infection protection
  • Schutzmaßnahme – protective measure
  • sich die Hände waschen – to wash one’s hands
  • Desinfektionsmittel – disinfectant
  • Mundschutz – facemask
  • Hamsterkauf – panic buying
  • im Home office arbeiten – to work from home
  • Quarantäne – quarantine
Im Übrigen wurde nun eine angemessene Dauer zum Händewaschen empfohlen, um alle Bakterien abzutöten: Singen Sie doch einfach zwei Mal hintereinander das Lied „Happy Birthday to you“.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Business English
„Wir wollen jetzt auch was mit Online machen.“ hörte ich meinen Kunden sagen. Aber was er genau meinte, wusste er nicht. Es gibt ein großes Angebot, das von Lernapps, über Blended Learning (eine Kombination aus Präsenz-und Onlineunterricht) bis hin zu reinen Onlinetrainings geht.

Aber was ist das richtige Angebot für mein Unternehmen und meine Mitarbeiter? Es scheint, als ob der gute alte Präsenzunterricht, bei dem ein Trainer/In ins Unternehmen kommt oder die Teilnehmer in die Sprachschule fahren etwas angestaubt wirkt. Bei der heutigen Arbeitsbelastung scheint es, als ob immer weniger Mitarbeiter Zeit haben, einen regelmäßigen Englischkurs zu besuchen und auch schon gar nicht langfristig. Da scheint ein Onlineangebot, was immer und überall verfügbar ist eine gute Lösung.
Insbesondere größere Unternehmen mit mehreren Standorten bundesweit finden den Gedanken attraktiv, Komplexität und Kosten zu reduzieren, indem man das Weiterbildungsprogramm auf einen Online-Anbieter konzentriert. So verlockend einfache Lösungen auch sind, so wichtig ist es, mit dem eingesetzten Budget das beste Lernergebnis zu erreichen. Wenn man berücksichtigt, dass die Lerntypen (auditiv, visuell, haptisch etc.) und Motivationslevels variieren und es eine unterschiedliche Affinität zu technischen Lösungen gibt, so ist auch logisch, dass das Lernergebnis bei einem Angebot nicht gleich ist.

Bei Mitarbeitern, die viel unterwegs sind oder zahlreiche wechselnde Termine in der Woche haben, bietet sich ein Online-Angebot oder Blended Learning bestimmt an. Mitarbeiter, die ein hohes Maß an Eigenmotivation mitbringen, profitieren auch von flexiblen Onlineangeboten. Aber nicht vergessen sollte man die Mitarbeiter, die lieber mit einem physisch anwesenden Trainer arbeiten und diesen auch brauchen, um langfristig motiviert bei der Sache zu bleiben. Eine Fremdsprache lebt davon, dass sie regelmäßig angewandt wird und ob dies mit der Unterstützung von Online-Training, Blended Learning oder mit Präsenzunterricht passiert hängt vom einzelnen Mitarbeiter ab.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Online-Trainings
Es kann doch heutzutage jeder Englisch. Dieser Satz fällt immer wieder mal, auch von meinem eigenen Vater, als es darum ging, ob ich das Sprachenzentrum Schäfer übernehmen soll oder nicht. Während viel weniger Mitarbeiter in Unternehmen Englisch sprachen, so ist das heute anders. Aber wie gut spricht man in Deutschland eigentlich? Sie werden die Antwort ahnen…. Sehr unterschiedlich. Es gibt die, die sehr gut Englisch sprechen, die, die sich verständigen können und auch die, die noch nie Englisch gehabt haben (ja auch das gibt es). Und je nach Lernniveau sind die Anforderungen an den Englischunterricht auch sehr unterschiedlich.

Die gute Nachricht ist, dass viele immerhin in der Lage sind sich zu verständigen. Es passieren natürlich Fehler und auch nach Wörtern wird immer wieder gesucht. Aber man kann sich verständlich machen. Je nach Persönlichkeit reden manche ohne Hemmungen und andere trauen sich auch gar nicht so recht, um ja gar keinen Fehler zu machen. Die ohne Hemmungen klingen erstmal so, als ob sie besser Englisch könnten, weil sie viel sprechen. Sie bauen aber gerne auch mal dicke Fehler ein oder „verenglischen“ ein Wort, was etwas anderes bedeutet (Beispiel: Ich möchte Sie gerne meinem Chef vorstellen – I would like to introduce you to my chef – Ich möchte Sie meinem Koch/Küchenchef vorstellen). Hier ist es wichtig das richtige Englisch beizubringen, um peinliche Momente möglichst zu vermeiden. Die mit Hemmungen sprechen erst nach expliziter Aufforderung und trauen sich im Beruf nicht zu sprechen, schon gar nicht am Telefon. Aber gerade die sprechen oft fehlerfreier, als man meinen könnte. Hier muss neben Praxis auch Selbstbewusstsein vermittelt werden.

Bei denen, die schon recht ein hohes Niveau an Englisch haben, könnte man ja erst man davon ausgehen, dass kein weiterer Bedarf besteht. Und das kann sicherlich auch der Falls ein. Trotz des hohen Lernniveaus klappt aber auch hier die internationale Kommunikation nicht reibungslos. Insbesondere wenn sich z.B. mit indischen oder chinesischen Geschäftspartnern abgestimmt werden muss. Es erscheint oft, als ob der andere einfach nicht verstehen will, was man sagen will und schon gar nicht das macht, was er/sie machen soll. Hier kommen wir zu anderen Schwerpunkten im Englischunterricht. Diese sind nicht so sehr grammatische Korrektheit, sondern eher wie und mit welchen Nuancen man etwas sagen möchte. Was gilt als höflich oder unhöflich? Was überwinde ich interkulturelle Unterschiede, ohne meine eigene Kultur aufzugeben?

Kommen wir zu dem Teil, der noch nie Englisch gehabt habt. Auch wenn das eine geringerer Prozentsatz ist, so kommt es doch häufiger vor, als man meint. In der Regel kommen die Teilnehmer aus der ehemaligen DDR oder Mittel-und Osteuropa und bringen damit keine Englisch-, dafür aber Russischkenntnisse mit. Diese Teilnehmenden versuchen, nicht so auffällig bekannt zu geben, dass man kein Englisch spricht. Und es braucht einiges an Zeit und Engagement, um ein passables Englischniveau zu erreichen.

Abschließend kann man anmerken, dass die internationale Kommunikation unabhängig vom Lernniveau immer eine Herausforderung sein kann, wenn auch die Schwerpunkte unterschiedlich sind. Und letztendlich ist eine Fremdsprache zu lernen, wie Sport treiben. Wer vor 10 Jahren mal 10km joggen konnte und seitdem nicht mehr regelmäßig läuft, kann das heute wahrscheinlich nicht mehr. So lebt auch eine Fremdsprache davon angewandt und gesprochen zu werden.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Firmenunterricht
Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, überlegen mehr und mehr Betriebe, wie man leistungsstarke Auszubildende für das Unternehmen gewinnen und halten kann. Auch wenn ein Studium attraktiv wirkt, so hat auch eine fundierte Ausbildung seine Vorzüge. Ein Mittel, um die Attraktivität einer Ausbildung zu erhöhen, sind Zusatzqualifikationen im Rahmen der Ausbildung. Besonders hoch im Kurs stehen neben IT-Kenntnissen auch Fremdsprachenkurse, insbesondere im Englischen. So bekommen Auszubildende nicht nur einen Berufsabschluss, sondern können auf dem Arbeitsmarkt auch mit ihren Zusatzkenntnissen punkten.


Im Bereich der Zusatzqualifikation Fremdsprache gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Sprachzertifikat zu bekommen. Es ist wichtig zu überlegen, welche Möglichkeiten die Auszubildenden im Bereich Fremdsprachen mitbringen. Denn je nach Zertifikat können die zu erfüllenden Voraussetzungen recht unterschiedlich sein.

Ein hochwertiges Sprachzertifikat ist z.B. eine IHK-Prüfung für Zusatzqualifikation Fremdsprache, bei der auf ein Lernniveau B2 geprüft wird. Diese Möglichkeit bietet sich besonders für Auszubildende an, die bereist ein höheres Lernniveau an Englisch mitbringen und auch bereit sind Zeit zu investieren. Für die schriftliche und mündliche Prüfung müssen 150 Unterrichtstunden Vorbereitung nachgewiesen werden.

Eine andere sinnvolle Möglichkeit wäre ein TOEIC®-Zertifikat, das als weltweit anerkannter und besonders praxisnaher Test bekannt ist. Es gibt verschiedene Formate, wie z.B. ein Listening & Reading- sowie ein Writing & Speaking-Test. Dieser Test wird weltweit über 7 Mio. Mal pro Jahr absolviert. Die Auszubildenden erhalten nach dem Test eine Punktezahl, die Ihrem Kenntnisstand im Englischen entspricht. Besonders interessant ist er nicht nur für leistungsstarke Auszubildende, sondern auch für niedrigere Lernniveaus, da man nicht durchfallen kann.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten (wie z.B. LCCI, Cambridge Certificate, TELC etc.), die natürlich ebenfalls gut Zertifikate ermöglichen.

Letztendlich ist es wichtig zu wissen, dass eine Ausbildung heutzutage oftmals zusätzliche Angebote machen sollte, um leistungsstarke Auszubildende anzusprechen.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Englisch für Auszubildende
Cornelsen Sprachtest
Ansprechpartner der IHK in Siegen
Ansprechpartner der IHK in Dortmund
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